- When God is your therapist: “For instance, the Rev. Rick Warren’s “The Purpose Driven Life,” one of the best-selling books of all time, teaches you to identify your self-critical, self-demeaning thoughts, to interrupt them and recognize them as mistaken, and to replace them with different thoughts.“
Religion erfüllt im Leben vieler Menschen eine sehr nützliche und wichtige Funktion. Entgegen einem beliebten Missverständnis vieler religiöser Diskutanten hier bestreite ich das nicht. Im Gegenteil, für mich ist das einer der zentralen Kritikpunkte. - SlurpyJ hat noch mehr ganz gute Translation-Videos. Wenn euch dieses gefällt, lohnt sich womöglich ein Blick auf die Seite.
- Für alle, die noch den Eindruck haben, bei der Zeit gäbe es sowas wie Selbstachtung oder journalistischen Ethos: Die Wochenzeitung »Die Zeit« hat sich verpflichtet, rufschädigende Formulierungen aus ihrem zweifelhaften Dossier über Filmpiraterie (Abb.) nicht mehr zu veröffentlichen. Sie behauptet allerdings das Gegenteil.
- Pushing Ice. War schon irgendwie gut. Alastair Reynolds schreibt einfach verdammt gelungene Science Fiction, wenn man Science Fiction mag. Also, sonst natürlich auch. Ihr wisst schon. Ich halt nicht so. Aber dafür recherchiert er sehr gründlich. Ein bisschen schade, dass die Figuren in seinen Geschichten alle gleich sind, und dass er keine so besonders tollen Dialoge schreibt, aber Pushing Ice war schon irgendwie gut. Wenn man Science Fiction mag.
- “Solution could not be downloaded. Possible reasons: Your computer was unable to download the solution.” Oh Windows, you so silly.
- Varianten der gängigen Gottesbeweise von dazzletag:
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5. Mai 2013Restebloggen (87)
23. März 2013Wenn man erst mal wieder angefangen hat, will man gar nicht mehr aufhören. Und besser als Twitter ist es allemal. Aber was ist das auch für ein Vergleich? Eine alte Wurststulle, die man nach drei Jahren hinter der Heizung wiederfindet. ist besser als Twitter.
- See, this is them confirming what exactly they like about you: Things! You know, things. See, they’re talking about you! You have … things. That’s what they love about you, your things. Their favorite thing about you is your qualities, but a close second is your attributes.
- Ich habe ja nicht prinzipiell was gegen Werbung, aber die Geisteshaltung, die daraus spricht, dass ich permanent aufgefordert werde, mir irgendwas zu “sichern”, geht mir tierisch auf den Geist. Als ob irgendwer ernsthaft die Gefahr sähe, dass bald die Mobiltelefone, Laptops, Autos oder kostenlosen Gewinnspiele knapp werden.
- Ich war letztes Wochenende auf der Leipziger Buchmesse, weil ich dachte, ich mach ja was mit Büchern, und weil ich schon immer mal wissen wollte, was man auf so einer Buchmesse eigentlich will. Ich habs leider nicht herausgefunden.
- Was ich stattdessen gefunden habe, war einer dieser ADAC-Vermarkter, der auf meine Mitteilung, kein Interesse zu haben, erwiderte: “Ja, das kommt dann, wenn Sie am Straßenrand stehen und Hilfe brauchen, aber dann haben wir kein Interesse mehr.”
Was denkt sich so ein Mensch? Glaubt der, ich drehe mich dann um und sage: “Bei meinem Barte, durch diesen Spruch sind Sie mir gerade so sympatisch geworden, ich glaube, ich trete jetzt doch bei”, oder haben dies einfach nicht mehr nötig? Aber warum bezahlen sie dann für Messestände? - A propos schlechtes Marketing: “Sehr geehrter Herr Silberstreif, wie schwer es ist, Sie telefonisch zu erreichen, musste ich heute am eigenen Leib erfahren.” Guter Einstieg, oder? Da will man doch sofort beschwingt in eine fröhliche Geschäftsbeziehung einsteigen. Ich schrieb dem Herrn zurück, dass alles nur schwierig ist, wenn man nicht weiß, wie es geht, und dass er mich doch bitte mobil anrufen soll. Ein paar Stunden später klingelte dann mein Telefon, und er meldete sich mit den Worten: “Ja, hallo, jetzt haben wirs ja. Ich habs zuerst noch mal über den Festnetzanschluss versucht, weil ich dachte, wenn Sie Mails schreiben, sind Sie ja bestimmt …” Den Rest hab ich nicht mehr gehört, weil ich mich an meiner Schreibtischkante bewusstlos geschlagen hatte.
- “Manche Dinge, die einem vorgesetzt werden, sind ja so evident dumm und rundum nicht satisfaktionsfähig, dass man die Schulter zuckt und sich lieber mit dem nächsten Schönen, Wahren und Guten oder doch wenigstens dem auf interessante Weise Verfehlten befasst.” Was so anfängt, kann nur gut werden. #umuv
- Ein Stellvertreter (auch Vize, von lateinischvice: an Stelle, bzw. Substitut) ist eine befugte Person, die bei Abwesenheit des eigentlichen Funktionsinhabers dessen Funktion übernimmt.
Dann muss doch folglich die römisch-katholische Kirche entweder vertreten, Jesus Christus sei abwesend und nicht in der Lage, seine eigentlich Funktion wahrzunehmen, oder der Papst sei im Wesentlichen selbst völlig nutzlos. Oder beides, das ginge natürlich auch noch.Oder wie?
Restebloggen (85)
11. März 2013- Ich bewundere ja die Fähigkeit der Deutschen Bahn, schon wenige Minuten nach der Abfahrt eines Zuges mehr oder weniger ungefähr abzuschätzen, wie viel Verspätung er hatte.
- The Amazing Spider-Man gesehen. Ging. Unglaublich chauvinistischer Dreck allerdings, wenn man mal aus der Perspektive drüber nachdenkt. Ob man das öfter tun sollte, weiß ich noch nicht so genau. Jedenfalls beginnt man dann irgendwann, sich zu fragen, ob es den für die Animation zuständigen Mitarbeitern des neuen Tomb Raider wohl peinlich war, dass die Kamera in den Cut Scenes dauernd von schräg oben über Laras Schulter aufnehmen muss, oder ob man gegen sowas in der Branche schon völlig abgestumpft ist, und das nimmt einem ein bisschen den Spaß an der Sache, was aber vielleicht wiederum gut so ist, womit ich einem Ergebnis noch nicht näher bin.
- Bei der Gelegenheit: Nora Tschirner als Synchronstimme für Lara Croft? Unfassbar falsch.
- Und noch was zu The Amazing Spider-Man: Wenn ich die Musik in einem Film auch nur bewusst wahrnehme, dann läuft schon irgendwas falsch. Aber wenn ich die ganze Zeit über gar nicht mehr mitkriege, was passiert, weil ich ununterbrochen denke: “Das kann doch jetzt nicht sein. Das kann doch jetzt echt nicht sein. Das Stück gehört ja wohl mal überhaupt nicht hierher. Was hat die denn geritten, für diese Szene jetzt Til Kingdom Come zu wählen? Das passt doch gar nicht. Was ist denn … Was? Ganz andere Szene, und das Stück läuft einfach weiter, obwohl es jetzt noch weniger passt? Wie kann denn das … ist da jemand am Mischpult eingeschlafen?”
- Hatte ich schon bei Facebook, aber: Gibt es eigentlich irgendwo auf der Welt auch nur einen einzigen Menschen, der glaubt, dass Jugendliche irgendwie dadurch geschützt werden, dass man bestimmte Videos nur zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr auf den Ursprungsseiten oder halt den ganzen Tag auf Youtube sehen kann? Auch nur einen? Ich würde den gerne mal kennen lernen. Ist bestimmt ein interessanter Gesprächspartner.
- Ich höre gerade Pump Six and Other Stories von Paolo Bacigalupi. Der Mann hat nicht nur einen irre witzigen Namen, er schreibt auch gut, und die Sprecher sind fabelhaft. Einzig diese krankhaft dystopische Sicht auf die Zukunft nervt mich ja ein bisschen, weil man kaum noch irgendwo was anderes im SF-Genre zu lesen kriegt, aber darüber kann ich in diesem Fall hinwegsehen, und das will durchaus was heißen.
- Wenn der kleine Hunger kommt:

Restebloggen (84)
13. März 2012- Aus der facebook-Werbung:
“Play Thirst of Night
Buid a vampire civilisation, exterminate the human vermin”
Moment mal. Da hat doch jemand nicht zu Ende gedacht. - Ich hab noch nie was gewonnen! Und dann auf einmal: Sechs Tafeln Schokolade von Lindt&Sprüngli. Unglaublich! Und weil die mich gebeten haben, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen, mache ich das jetzt: Es waren die Sorten Weiße Schokolade Mandel, Haselnuss-Nougat und Orangen-Trüffel. Mandel schmeckt total großartig, Orangen-Trüffel so lala, und Haselnuss-Nougat eben wie weiße Schokolade mit Nougat. [Offenlegung: Ich habe diese Tafeln bei einem öffentlichen Facebook-Gewinnspiel-Dings gewonnen. Lindt&Sprüngli weiß nicht mal, dass ich ein Blog habe und hat mir außer diesen sechs Tafeln auch nichts weiter zukommen lassen. Weder ich noch einer meiner Angehörigen oder jemand, der sonst mit mir in einer Beziehung steht, arbeitet für Lindt&Sprüngli oder eine ihrer Tochtergesellschaften, soweit ich weiß. Mir wurden keinerlei Vorteile oder Vergünstigungen für diesen Beitrag in Aussicht gestellt und ich habe ihn eigenständig geschrieben. Lindt&Sprüngli hat mir keine Vorgaben gemacht und mich auch nicht um eine positive Bewertung gebeten. Ich habe keinerlei offene Verbindlichkeiten gegenüber Lindt&Sprüngli und habe auch sonst nichts mit ihnen zu tun, abgesehen davon, dass ich ihre Schokolade gern esse. Die Maître Chocolatier haben zu keiner Zeit Angehörige von mir entführt und ihr Leben, ihre Gesundheit oder sonstige Bedeutsame Rechtsgüter von Angehörigen von mir oder mir selbst bedroht, um mich zu einer positiven Beurteilung ihrer Produkte zu bewegen. Sie haben auch sonst keine Druckmittel gegen mich in der Hand. Insbesondere verfügen die Maître Chocolatier über keine vertraulichen Unterlagen von mir, haben keinen Einblick in meine Buchführung und sind auch nicht im Besitz von Nacktfotos meiner Person oder von Menschen, die mir in irgendeiner Weise nahe stehen. Ich befinde mich in diesem Moment nicht in der Gewalt der Maître Chocolatier und könnte diesen Käfig jederzeit verlassen, wenn ich wollte, und mich irgendwie von dieser riesigen Eisenkugel befreien könnte, die an meinem Knöchel angekettet ist. Hilfe.]
- Wer weiß, wie sehr ich Frau Käßmann schätze und verehre, wird nicht überrascht sein, dass mir dieser wenn auch kurze Beitrag von Recotard ein breites cremiges Grinsen bescherte: Ist im Angesicht der Käßmann Zuversicht und damit Leben möglich? Wie “ein junger Mann, der nach mehreren schweren Gehirnoperationen körperlich und geistig sehr beeinträchtigt ist”, für diesen Affirmationsdreck missbraucht wird, ist am 6. April um 13.05 Uhr zu sehen. Hey, wie wär’s eigentlich, wenn wir da ein Liveblog einplanen würden? Wir müssen ja nicht unbedingt über die Sendung reden.
- Und dass ich Game-One-Fan bin, ist gewiss auch kein Geheimnis, aber hier führt Wolf mal ein Spiel vor, das echt originell aussieht. In “I am alive” müssen wir als einer der wenigen Überlebenden des Weltuntergangs böse Jungs mit einer nicht geladenen Waffe in Schach halten, bewaffneten Großmüttern ausweichen und mit begrenzter Ausdauer auf Trümmern herumklettern.
- Zu meinen vielen, vielen, vielen Guilty Pleasures gehören die Reviews von That Guy with the Glasses und Linkara. Letzterer hat den zusätzlichen Vorteil, Comics zu rezensieren, von denen ich bisher keine Ahnung habe, weil ich sie einfach nicht gern lese. So kann ich mir zumindest einreden, dass meine Zeit nicht ganz verschwendet ist, weil er mir hilft, meine Nerd Cred aufzustufen. Da blick ich sogar darüber hinweg, dass er sich gelegentlich zu seinem christlichen Glauben bekennt und darauf hinweist, dass er bestimmte Inhalte beleidigend findet. Hier spricht er zum Beispiel von dem ausgesprochen beunruhigenden Lady-Gaga-Comic, in dem eine nicht mehr ganz junge Bürodrohne ihr nicht mehr ganz gesunde liebe zu Lady Gaga, ihrer Musik und ein paar anderen Dingen entdeckt. Sehr nett ist auch diese Besprechung des PSA-Comics, in dem ein Haufen Lehrer mit Ausrüstung aus einem Büroladen die Fantastischen Vier und Spiderman retten.
- Ich liebe ja ganz aufrichtig so Internetreviews wie die gerade von Linkara. Aber sogar für mich hört es auf, wenn die audiokommentierte Versionen ihrer Reviews hochladen. Und ich habe wirklich keine besonders hohen Standards, was meine Unterhaltung angeht. Aber sag mal… ein Audiokommentar zu einer Rezension? Was zum…?
- Wichtige Lektion:

Restebloggen (83)
1. März 2012- Noch mal Jesus and Mo mit einer ganz wundervollen Variante von “What’s the harm?”

- Jemand, der ohne Gegenleistung für den Rest seines Lebens 200.000 Euro pro Jahr akzeptiert, von Leuten, die dieses Geld nicht freiwillig hergegeben haben, der hat vielleicht Sold, aber garantiert keine Ehre. (Ja, ich würde das Geld auch annehmen. QED.)
- Am 24. Februar 2012 war es schließlich soweit: “überschaubare Relevanz” hat “Winter” zum ersten Mal seit Erscheinen dieses schicksalhaften Beitrags als Top-Suchbegriff für mein Blog abgelöst.
- Falls ihr schon immer mal wissen wolltet, wie viel und welchen Schaden ihr mit einer Kernwaffe gegebener Größe an einem bestimmten Ort anrichten könntet, probiert doch mal Nukemap. You know you want to.
- Ich mochte Matthias Schumachers Gedichte ja immer irgendwie, und dieses hat sogar einen aktuellen hochbrisanten Bezug zur internationalen Politik: Zu leises Lied von einer Trauerzypresse bei Homs
- Es ist Acupuncture Awareness Week, und da will ich nicht zurückstehen und zu dem Bewusstsein beitragen, was für ein dummer Quatsch TCM ist. Weil sci-ence das aber viel besser kann als ich, mache ich keine großen Worte und verweise stattdessen auf den epischen Ghosts-of-Woo-Comic.

- Ich kenne Mystery Science Theater bisher nur aus wenigen kurzen Clips, aber weil die alle meinen Humor ziemlich präzise treffen, gedenke ich ganz ernsthaft, mich mal näher damit zu befassen. Wisst ihr Genaueres?
Restebloggen (82)
15. Februar 2012- Wordmonster schreibt: “Every time an asshole with a microphone calls a politician a “flip-flopper,” he is making the world a more dangerous place.” Und er hat natürlich Recht.
- via ProfMTH

- xkcd hat den ultimativen Valentins-Comic geliefert. Wer sonst?

- Auf einer Liste der Orte, an denen ich erwarte, Haiku vorzufinden, hätte die Herrentoilette einer Berufsschule wahrscheinlich weit unten gestanden. Aber doch:

- Ich bin nicht sicher, ob das eine positive oder negative Entwicklung ist, aber meine Toleranz gegenüber Bullshit scheint abzunehmen. Das heißt, eigentlich bin ich mir nicht einmal insoweit sicher. Vielleicht wird der Bullshit auch bloß schlimmer. Meine Mutter hat mir dieses Jahr zum Geburtstag neben einigen anderen wirklich tollen Dingen “Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – die Weltgeschichte der Lüge” von Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen zum Hören geschenkt. Nun weiß ich, dass Hildebrandt ungefähr so lustig ist wie ein durchschnittliches Stück Nadelfilz, und Roger Willemsen sieht zwar lustig und sympathisch aus, aber dieser erste Eindruck verflüchtigt sich erfahrungsgemäß schlagartig, sobald er den Mund öffnet. Dennoch habe ich die erste CD heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit eingeschoben, denn ich liebe meine Mutter ja und wollte ihrem durchaus gut gemeinten und und gar nicht schlecht durchdachten Geschenk eine Chance geben. Ich habe nicht mal fünf Minuten durchgehalten. Es war wirklich körperlich schmerzhaft. Es ist gar nicht so sehr, dass man den beiden schon am Anfang jeden Satzes das Heischen um das unweigerlich darauf folgende gutmütige Gelächter des Publikums (Es scheint eine Live-Aufnahme zu sein.) anhört. Es ist mehr dieser unerträgliche “Schaut mal, wir sind clever”-Stil, der so viele populärphilosophische Werke von “Wer bin ich, und wenn ja, wie viele” bis hin zu “The Matrix” durchzieht. Nennt mich elitär, aber ich kann mich aufregen, wenn jemand so offensichtlich um Leute buhlt, die nicht gerne viel nachdenken, aber gerne glauben wollen, dass sie gerne und viel nachdenken. Da wird dann mit scheinbar überraschenden Wahrheiten gespielt, die aber weder überraschend sind (weil jeder, der gerne clever wirken will, dauernd damit spielt), noch wahr (weil man dafür ja wirklich zu Ende denken müsste, und das will man dem Publikum nicht zumuten). So beginnt zum Beispiel dieses Programm damit, dass Willemsen das “sehr geehrte Publikum” begrüßt, und Hildebrandt ihn darauf hinweist, das sei gelogen. Willemsen fährt weiter fort in der üblichen Begrüßung, immer wieder unterbrochen von Hildebrandts Vorwurf der Unehrlichkeit und natürlich dem gutmüigen Gelächter und Applaus des Publikums. Schließlich beendet Willemsen seine Routine und Hildebrandt beginnt eine ehrliche Begrüßung, die beginnt mit einem gebellten: “Publikum! [Gelächter]“, und dann so weitergeht, worauf Willemsen ihm vorwirft er sei zwar ehrlich, aber uncharmant, und… Ach, es tut mir ja leid, aber ich halte diesen gequirlten Mist auch im Rückblick keine Minute länger aus. Bäh.
- Kennt ihr eigentlich schon Jesus and Mo?

Oder den:

Ich finds gut. [Unter Creative Commons License] - Ich neige eigentlich nicht so dazu, viel Geld für nutzlose Dinge auszugeben, die einfach nur hübsch rumstehen, aber hier hab ich mal eine Ausnahme gemacht. War auch eine besondere Gelegenheit.

Restebloggen (81)
31. Januar 2012- Nonstampcollector ist ja immer umwerfend, aber das hier… Das hier… seht ihr am besten selbst.
- Ist doch immer irgendwie enttäuschend, wenn jemand, den man nicht ausstehen kann, sich nicht ganz so arschlochhaft verhält, wie man es erwartet hätte.
- “I say, this seems to be an exceptionally black kettle, don’t you think?”
“Indeed, Mr. Pot, it most certainly is.”
Das Christliche Informationsforum rezensiert ein Buch über die Vergewaltigung der menschlichen Identität durch das Kritisieren von Geschlechterklischees:
“die Mittel der Wissenschaft erweisen die Unhaltbarkeit der Gender-Ideologie. Es wird erkennbar, „dass weite Teile modischer Diskurse und machtvoller Eingriffe in die Natur des Menschen letztlich einem Popanz folgen und der Kaiser nackt ist. Die Haltlosigkeit steht freilich in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Gefährlichkeit der Gender-Ideologie.“ - ichbindaswortistich hatte eines dieser spannenden Erlebnisse, bei denen man irgendwo einen einigermaßen harmlosen Kommentar schreibt und dann plötzlich als pädophiler Kommunistennazi dasteht, oder so:
“Du scheinst mit Männern zu sympathisieren, die sich in der Gegenwart hübscher Frauen »einfach nicht zu helfen wissen«. - Wenn ich das richtig sehe, habe ich meine Wette gegen Das Doppelte D auch für mich völlig überraschend gewonnen, denn die FDP hat noch keine Gelegenheit gefunden, in Bezug auf die Finanztransaktionssteuer umzufallen. Wir dürfen uns also demnächst auf eine Gehirnschluckaufrezension zur volkstümlichen Heimatmelodie freuen, und ich bin beinahe ein bisschen enttäuscht.
- Schlecker: For you, foreclosed.
- The weed of the many outweighs the weed of the few. Jan Filter schreibt über den Entwurf der Linken zur
LegalisierungSozialisierung von Cannabis.
Restebloggen (80)
16. Januar 2012- Ich bin ja gerade ganz außerordentlich angetan von Camelot. Das liegt, anders als die Zyniker unter euch vermuten mögen, weniger an Eva Greens von Szene zu Szene nur leicht variierender Entkleidung, als daran, dass ich meine Liebe zu Joseph Fiennes entdeckt habe und außerdem von der durchaus originellen Herangehensweise an den historischen Stoff sehr angenehm überrascht wurde. Ich hatte mir das alles wesentlich billiger vorgestellt, in jeder Hinsicht. Und ja, ich war halt schon immer ein Fan dieser ganzen Sagenwelt um Merlin und Excalibur und Morgan Le Fay, auch wenn ich mit den Details noch in keiner Version so ganz glücklich war. Alles muss man selbst machen.
- Und die gegenteilige Erfahrung, als ich mir spontan mal ein Album der Wise Guys kaufte. Bah. Was hab ich mir denn da gedacht?
- Thomas Michalski erklärt Buchfreunden Unterschied zwischen dem Vorsatz, der Doublure, und dem Schmutztitel. Und weil das aus grammatischen Gründen hier nicht deutlich wird, für die, die dem Link nicht folgen: Es heißt das Vorsatz.
- Klar. Wenn man festgestellt hat, dass Subventionen Unternehmen begünstigen, die nicht wettbewerbsfähig sind, und damit uns allen schaden, dann ist die logische Konsequenz die Forderung nach… Subventionen für andere Unternehmen? Hm…
Ein bisschen ausführlicher erklärt dieses Video hier das Problem mit dem Film “The Story of Broke” und seinem weit verbreiteten Denkansatz:
[via ars libertatis] - Alle, die sci-ence noch nicht kennen, sollten das dringend ändern. Sofort. Jetzt. Ich warte solange hier.
- BASF verlagert die Forschung an der grünen Gentechnik in die USA. Glückwunsch, Europa. Weiter so. Aber das muss ich dir ja nicht sagen. Du machst das schon.
- Kazim kann sich nicht erklären, warum manche Leute behaupten, Printmedien lägen im Sterben:
“The New York Times public editor asks something which is, IMHO, a fairly startling question:Should The Times Be a Truth Vigilante?And by “vigilante,” apparently, they mean: Should the NYT bother to note whether the things people say are true or not?”
Restebloggen am Wochenende (79)
7. Januar 2012- Privatdetektiv schleicht sich nachts auf das Grundstück der Schurken und findet einen verschlossenen Container. Er will diesen nun heimlich öffnen, um unbemerkt herauszufinden, ob sich darin die entführten Personen befinden.
Zunächst versucht er, das große, klobige Vorhängeschloss zu öffnen, indem er mit beiden Händen daran zieht.
Die zweite Eskalationsstufe besteht darin, dass er mit seinen Turnschuhen kräftig dagegen tritt.
Als beides zu seiner Überraschung nicht funktioniert, zieht er einen Revolver und schießt auf das Schloss. Anschließend sieht er sich gründlich in dem Container um, ohne sich auch nur einmal umzudrehen, denn wie könnte man auch auf die Idee kommen, dass jemand ihn bei seiner Elite-Undercover-Aktion stören würde?
Wie denken eigentlich Drehbuchautoren? Und was muss ich nehmen, um auch so denken zu können? - Manche Leute denken bei “Rechten” eher an die Möglichkeit, ungestört etwas zu tun. Manche Leute meinen damit die Möglichkeit, andere zu etwas zu zwingen, was diese nicht wollen.
Wer zur zweiten Gruppe gehört, sollte sich eher nicht als liberal bezeichnen. - Dazu passend: Daniel Drungels kommentiert die Bemühungen von Herrn Niebel, einen marktwirtschaftlichen Mindestlohn zu erzwingen. Dieweil ein totgeschoss’ner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief.
- Felix Neumann hat in gewohnt sauberer Argumentation einen gar nicht mal dummen Weg gefunden, den Bundespräsidenten zu rechtfertigen:
“Ohne ein starkes Gegenüber der Regierung besteht die Gefahr, daß die Regierung auch die symbolische Macht zugesprochen bekommt. Wenn sie aber nicht mehr allein nach Kriterien der legalen Herrschaft, sondern nach denen charismatischer Herrschaft beurteilt wird, droht eine Überschreitung ihres rechtlichen Rahmens. “
Nicht, dass ich ihm da zustimmen würde, aber ich finde es zumindest bedenkenswert. - Eine Kamera, die pro Sekunde 600 Milliarden Bilder aufnimmt. Ich glaube, ich bin verliebt.
- Stefan Niggemeier hat über die neue Serie Tatortreiniger berichet, und ich kann nun bestätigen, dass sie sehr gelungen ist, nicht nur für deutsche Maßstäbe, sondern überhaupt. Na gut. Schon eher für deutsche Maßstäbe. Aber doch. Weil es sowieso schon zu spät ist, sich das anzusehen, ist für euch eigentlich nur noch der Werdegang interessant:
Die erste Folge der neuen Serie läuft am heutigen Mittwoch um 22.25 Uhr. Wenn Sie das wissen und schon ein bisschen Erfahrung haben im Fernsehgucken — wann, würden Sie tippen, läuft die zweite Folge?Falsch. Sie läuft am morgigen Donnerstag um 22.30 Uhr.2 Und Folgen 3 und 4?Wieder falsch. Die laufen erstmal gar nicht. Weshalb der NDR die vierteilige Serie ohne erkennbare Ironie als „zweiteilige Serie“ ankündigt.[...]Nun könnte man denken, dass die Teile 3 und 4 vielleicht noch nicht fertig produziert sind. Oder dass sie nicht gut genug geworden sind, um sie auszustrahlen. Das stimmt aber nicht, denn der NDR hat sie bereits ausgestrahltDafür zahlen Sie Gebühren.
- “Liars sit in chairs, you know? Truth tellers just sort of hunker down.”
Randall Flagg
Verfasst von Muriel