Nach dem Podcast nun das zweite Format, das hier niemanden interessiert, das ich aber trotzdem gerne abhaken will.
Projekt 52 (14)
25. April 2013Projekt 52 (13)
16. April 2013Das Fellmonster hat ja bekanntlich jede Woche eine Aufgabe für uns, und diese Woche wollte es gerne dreifuffzich
Projekt 52 Bücher (12)
14. April 2013ist diese Woche das Thema, und zuerst war ich so: Klar, dann nehm ich natürlich Fevre Dream
Das ist ein Vampirroman, und es ist sogar irgendwie clever, denn heute kennt jeder George R.R. Martin, aber niemand weiß, dass er auch mal sowas geschrieben hat, und Schaufelraddampfer sind sowieso unfassbar cool.
Aber dann war ich mehr so: Na gut, aber wer braucht eigentlich noch ein Buch, in dem Vampire als schwermütige und romantische Gestalten im 19. Jahrhundert dargestellt werden, auch wenn es echt gut geschrieben ist?
Deshalb war ich schließlich dann mehr so: Hey, nehmen wir doch mal was ganz anderes und was furchtbar Progressives, das trotzdem echt gut ist, und außerdem auch von Vampiren handelt?
“In the deepest places, where physical norms collapse under the crushing water, bodies still fall softly through the dark, days after their vessels have capsized. They decay on their long journey down. Nothing will hit the black sand at the bottom of the world but algae-covered bones.”
Ja, Kraken war nicht gut, und was er davor gemacht hat, ging mir mit seiner manchmal arg aufdringlichen Gesellschaftskritik und schon sehr ostentativen Kommunismussympathie hart auf den Geist, am schlimmsten zum Beispiel Iron Council (madove, merkst du was? Empfehlung.), aber das ändert nichts dran, dass seine ersten paar Bücher einfach wahnsinnig gut waren. Perdido Street Station zum Beispiel. Oder eben The Scar.
In The Scar versuchen die Liebenden, die Herrscher über Armada, eine treibende Stadt aus ein paar hundert Schiffen, den Avanc zu wecken und in ein Geschirr zu spannen, damit er ihre Stadt ziehen kann, wohin immer sie wollen. Armada ist unterteilt in verschiedene Distrikte, und einer davon wird vom Brucolac regiert, einem sehr alten Vampir, der seinen Bürgern die größte Freiheit und Sicherheit bietet und im Gegenzug nicht mehr verlangt als ein paar Deziliter von ihrem Blut. Klar, dass das für einen wie mich nach der idealen Gesellschaftsordnung klingt, oder?
Es gelingt Mieville hier geradezu vorbildlich, eine vielfältige, riesige Welt zu zeichnen, die lebt und atmet, und die der Leser auch lange nach dem Zuklappen nicht vergessen wird. Mit dem Ende bin ich nicht so ganz glücklich, aber wann ist man das schon? Unbedingte Empfehlung.
Projekt 52 (2009): Die Aufholjagd beginnt
19. Januar 2010Himmel nochmal, bin ich der nachlässigste Projekt-52-Teilnehmer von allen, oder was? 2010 ist schon bald wieder rum, und ich hänge noch endlos mit den 2009-Fotos hinterher. Aber ich gebe nicht auf, nein, ich nicht. Ich bringe zu Ende, was ich angefangen habe, und für so ein unverbindliches Fotoprojekt mache ich keine Ausnahme. Gnade ist für die Schwachen. Deswegen gibt es heute diese bisher fehlenden Themen, und bald kommt dann auch der gesamte Rest. Ob ich an dem 2010-Projekt auch teilnehme, überlege ich mir noch mal gut. Ich hätte aber schon eine hervorragend geeignete Figur dafür…
Vergangene Zeiten
3. November 2009Jawohl, heute ist das 38. Wochenthema von Projekt 52 dran, und ihr werdet es kaum glauben, ich habe dafür kein Foto aus China gewählt, sondern eines aus York! Tadaa:
Ich gebe zu, dass das Foto technisch gesehen nicht so wahnsinnig gut ist. Es ist auch schon ein bisschen älter und mit einer Kamera gemacht worden, die man aus heutiger Sicht nur vorsintflutlich nennen kann. Ich finde es aber trotzdem einfach fabelhaft.
Fauler Zauber
30. Oktober 2009Hier sind meine nächsten zwei Beiträge zum Projekt 52, ich habe ja noch einiges aufzuholen. Weil sie aber eh gut zusammenpassen, gibt es heute Faulheit:
und Zauberei:
Beide Fotos aus dem fabelhaften Kölner Zoo.
Warnungen
15. September 2009Weil es sich gerade irgendwie aufdrängt, hole ich heute mal den Projekt-52-Beitrag zum Thema “Warnungen” nach. Und da ist er schon:
Und weil’s so schön war, gibt’s für alle, die mögen, noch einen gratis dazu: Den Rest des Beitrags lesen »
Seoulmates
14. September 2009Ja, tut mir Leid, der musste sein. Heute schreibe ich mal einen kleinen Reisebericht für euch. Bei dieser Gelegenheit werde ich auch gleich mein Bestes tun, die Projekt-52-Fotos, die ich euch noch schulde, möglichst ungezwungen einzuflechten. Für die, die es interessiert: Ich schreibe diesen Bericht im Bus nach Sokcho. Mit Seoul ist also erst einmal Pause, da geht es Mittwoch weiter. Bis dahin wird der Seoraksan-Nationalpark bewandert, der voller malerischer Berge, seltener Tierarten und romantischer Wasserfälle sein soll. Aber weil ich den ja noch gar nicht gesehen habe, geht es erstmal um Seoul. Wohlan.

Verfasst von Muriel 






