Es gibt zwar eine eigene Seite für unsere fröhliche Mail-Rollenspielrunde, aber weil es da erstens für eventuelle Mitleser schwer ist, den Überblick zu behalten, was wann neu dazu kommt, und weil ich zweitens denke, dass wir auch ein bisschen Aufmerksamkeit haben sollten, wenn wir uns schon die Mühe machen, werde ich hier regelmäßig die Aktualisierungen im Blog veröffentlichen.
Wer kein Interesse an unserem Rollenspiel hat, sollte die entsprechenden Posts naheligenderweise ignorieren, empfehlen kann ich das allerdings nicht. Auch wenn es meinen Stolz als Autor ein bisschen kränkt, muss ich bisher sagen, dass die Spielerinnen sich als sehr talentiert erwiesen haben und ich nicht sicher bin, ob unser Rollenspiel-Log meinen Fortsetzungsromanen in nennenswertem Umfang nachsteht.
Es ist mal wieder so weit, mir ist danach, euch eines der Fragmente anzubieten, die bei mir in einem Ordner namens “Geschichten” herumliegen, aber nie eine geworden sind. Viel Spaß allen Interessierten.
Es ist nämlich so: Ich besuche am 5. Juni so ein Seminar der Bastei-Lübbe-Academy für angehende Schriftsteller, in dem es darum gehen soll, sein Werk an Verlage und derlei Geschmeiß zu verkloppen, und da darf man vorher ein Exposé einsenden, und die geben einem Feedback dafür. Das finde ich total gut, deswegen will ich das machen, und weil ich ja immer noch ziemlich begeistert von Bright Outlook bin, werde ich das dafür nehmen. Problem dabei ist, dass Bright Outlook sich ziemlich schlecht zusammen fassen lässt, aber ich habs jetzt mal versucht, und würde gerne eure Meinung dazu hören, im Sinne von Vorschläge und Kritik und sowas, damit ich mich da schon mal gut präsentieren kann.
Was ihr dazu wissen müsst: So ein Exposé muss natürlich nicht zwangsläufig langweilig sein, aber das Hauptziel ist schon, die Handlung einigermaßen sachlich und ohne Cliffhanger und sowas zu schildern. Deswegen liest sich das unter Umständen nicht besonders unterhaltsam, zumal es ja auch um Himmels Willen nicht zu lang sein darf, aber trotzdem verständlich und aussagekräftig bleiben muss, und so.
Das zu lesen, ist also vielleicht schon eher Arbeit als Vergnügen, zumal ich das Ding möglichst bald abschicken will, weshalb ihr mir euer Feedback bis spätestens morgen gegeben haben solltet, wenn ich es noch vorher verwerten soll. Aber vielleicht interessiert euch das ja sogar irgendwie, und womöglich freut sich sogar ein anderer angehender Schriftsteller, dass er was hat, dem er sich über- oder unterlegen fühlen kann, je nachdem. Außerdem sind Freunde doch für genau sowas da, gell?
Yes, I know, I have shamefully neglected our wonderful serialized novel in the last weeks, and I am sorry. I hope it will not happen again soon. For what it’s worth, I have a pretty good idea how it will continue from this new chapter.
“Hey, wäre es nicht cool, wenn unsere Kunden direkt aus Word heraus ein Dokument mailen könnten?” “Ja, das klingt gut, aber achte bitte drauf, dass sie dann keinerlei Zugriff mehr auf Outlook oder Word haben, bis die Mail verschickt ist, okay?” “Ähm … Was soll ich machen?” “Aufpassen, dass Outlook und Word nicht nutzbar sind, solange das Fenster mit der Mail noch offen ist. Sprech ich Kroatisch?” “Nee, schon klar, hab ich verstanden, aber warum denn?” “Sorry, muss weg, dringendes Meeting!” So oder ähnlich muss das Gespräch gelaufen sein.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde zurzeit Thea Gilmore total toll. Und die Idee, ein Neil-Gaiman-Album zu machen, ist natürlich auch grundsätzlich toll, ganz unabhängig davon, dass sie mit drauf ist.
Ich verstehe diese Leute nicht, die mir auf gezielte Nachfrage sagen, alles sei in Ordnung und sie hätten auch keine Verbesserungsvorschläge, um dann zwei Tage später einen Personalcoach zu bitten, mich zu bitten, mit ihnen und ihrem Vorgesetzten mal ein Gespräch zu führen, weil sie dies, das und jenes nicht in Ordnung finden und diesen, jenen und den Verbesserungsvorschlag haben. Ich meine, wenn jemand sich gar nicht traut, sowas zu sagen, das ist schade, aber verständlich. Aber es vorzuziehen, die betroffenen Personen offen anzulügen und ihnen dann über Dritte doch mitzuteilen, was einen stört, mit dem Ziel, dann doch mit ihnen drüber zu sprechen, nur halt über den Umweg, vorher mal ein eventuell bestehendes Vertrauen zu beschädigen und sie ordentlich vor den Kopf zu stoßen, das ist in meinen Augen eine ganz merkwürdige Strategie. (Und ich rede hier nicht über einen cholerischen Vorgesetzen von den Dimensionen eines James Clark Duncan. Der Mann ähnelt in Auftreten und Optik einem archetypischen Kindergärtner. Heißen die so? Egal.)
Wolf von Game One ist nicht mehr bei Game One, sondern hat – wie ist er bloß auf diese crazy Idee gekommen? – jetzt einen YouTube-Kanal mit dem etwas sonderbaren Namen Sexy Cripples, auf dem er mit seiner Frau zusammen (was wirklich eine gute Idee ist, ganz im Ernst, die ist nämlich toll) über Filme, Videospiele und sonstiges Gelöt redet. Ich mag ihn immer noch, aber die unfassbar schlechte Kommunikation mit den Fans macht mich staunen. Also, ja, ich würde an deren Stelle auch nicht mit meinen Fans reden wollen, denn die Game-One-Fans sind leider unfassbare Dooftrottel, man bekommt Kopfkrebs, wenn man da die Koommentare liest, aber trotzdem, die leben doch nun mal von diesem Abschaum, da kann man doch mal kurz einen Post schreiben, in dem sinngemäß steht: “Wolf ist nicht mehr bei uns, wir können leider nicht weiter ins Detail gehen, ihr findet ihn jetzt hier, wenn ihr mögt, wir wünschen ihm alles Gute mit seinem, naja, neuen, ähm… Projekt, oder so, und seinen Job macht jetzt in Zukunft einer dieser kleinen Spielzeugvögel, die automatisch aus einem Wasserglas trinken.” bzw. “Hey, Leute, ich bin jetzt nicht mehr bei Game One, sondern hier, zu den Hintergründen kann ich leider nichts Genaues sagen, aber schaut mal, ich hab ein ganz tolles neues Projekt, mit dem ich … will, und von dem ihr … erwarten könnt, und außerdem gibt es … also kommt mit rüber und habt Spaß mit mir!” Oder so. Tut doch nicht weh, und vielleicht ist dann auch nicht die Kommentarspalte hinter jedem Post voll mit “Wo ist Wolf?” “Wie, ist der nicht mehr bei Game One?” “Nee, der ist jetzt weg.” “Was, Wolf ist weg, warum das denn?” “Wo ist Wolf?” “Ist der echt weg, stimmt das?” “Wir wollen Wolf wieder haben!”
Und weil das heute offenbar das Rant-Restebloggen ist: Ich bin es ja schon ziemlich leid, dass Leute, statt einfach meine Fragen zu beantworten, anfangen, dem zu widersprechen, wovon sie aus von außen schwer ersichtlichen Gründen glauben, dass ich es mit meinen Fragen aussagen will. Hoffentlich ist das kein Trend. Dass man sich nicht immer einigen kann, ist eine Sache, aber wenn man nicht mal drüber reden kann, wo und wie man eigentlich differiert, wird es albern.
Gerade habe ich mit meinem neuen Lieblings-Cover-Designer darüber gesprochen, dass auch eine YouTube-Präsenz für einen aufstrebenden Schriftsteller nicht schlecht wäre, und wie man das machen sollte, da sehe ich diesen Buchtrailer für Das Sterben der Bilder.
Was haltet ihr von sowas?
Since I have sometimes been known to praise my own serialized novels, which might be construed as immodest by some of you, I should at least have the common decency to admit when I’m not entirely satisfied with a new chapter because I fear it does not quite convey what I was aiming at and might seem a tad clumsy to an objective reader, but I have read it too often to really tell, so I’m hoping for your input to help me decide. Shouldn’t I? It would be only reasonable to expect.
But fudge it, who says I have to be reasonable about this stuff? So enjoy another great, special, exceptional, unique and quite enchanting chapter of our flawless serialized novel Angelic Duties!
Ihr wisst ja, dass ich große Pläne habe. Aber ihr wisst noch nicht, dass zu denen nicht nur die Veröffentlichung von Gebunden gehört, sondern auch die der Geschichte, die früher mal Nimmermehr hieß. Während ich bei Gebunden um eure Hilfe bei der Titelfindung bat – noch mal vielen Dank an alle Teilnehmer -, wird das diesmal anders laufen. Nicht, weil die Geschichte einfach weiter Nimmermehr heißen kann – den Roman gibt es schon -, sondern weil ich selbst einen Titel gefunden habe, mit dem ich mich wohl fühle.
Heißt das, ich brauche euch jetzt gar nicht mehr? Nee, keine Sorge, ihr werdet immer der Mittelpunkt meines Lebens bleiben. Diesmal brauche ich euch, um mich für ein Cover zu entscheiden. Vier Versionen stehen zur Auswahl, und ich möchte gerne von euch wissen, welches euch am meisten ansprechen würde. Sicher ist es schwer, euch in die Position von jemandem zu versetzen, der die Geschichte noch gar nicht gelesen hat, denn ihr kennt sie ja garantiert alle schon auswendig, so begeisterte Fans seid ihr, aber wenn ihr es für die Dauer dieser Abstimmung kurz mal tun könntet, wäre ich euch enddankbar.
Was? Ob es wieder was zu gewinnen gibt? Nee. Erstens bin ich nicht Krösus - na gut, doch, aber ich bin außerdem ziemlich geizig – und kann deshalb hier nicht fortwährend mit hochwertigem Elektronikspielzeug um mich werfen, und zweitens glaube ich, dass ihr integer genug seid, auch mitzumachen, wenn ich euch nicht mit irgendwas ködere. Ich weiß, ihr seid wahre Freunde, und eure Herzen sind groß und edel, und ihr werdet mich nicht einfach sitzen lassen, sondern abstimmen, und außerdem noch eure Verwandten und Freunde und Arbeitskollegen und sogar völlig wildfremde Menschen einfach so auf der Straße ansprechen und bitten, sich zu beteiligen, denn – ihr kennt das – jede nicht abgegebene Stimme ist eine für die Extremisten.
Eventuell nützliche Erläuterung: Die Reihenfolge hier ist natürlich rein zufällig, und da, wo die komischen Pixel sind, steht nachher natürlich mein richtiger Name. Nach der Veröffentlichung wird der auch hier kein Geheimnis mehr sein, aber bis dahin schon. Alles zu seiner Zeit.
Unter jedem der Bilder steht eine Nummer, und die braucht ihr jetzt:
Ich freue mich natürlich, wenn ihr eure Entscheidung in den Kommentaren noch näher erläutert oder sogar ein bisschen drüber diskutiert. Aber wenn nicht, ist auch gut. Hauptsache ihr stimmt ab. Extremisten und so. Ne?
Here we go with a fresh chapter of our English serialized novel.
Warning: The first scene might be a little risqué, at least by my standards, so kids, if you usually read this with your parents, you might want to have a peek ahead to make sure it’s suitable for them. Otherwise, enjoy!